Windows 8 Überraschung Nr.2: ReFS
Gerade habe ich erst mein Erstaunen und den Rest meiner Meinung über Microsofts Entscheidung BlueStacks in Windows 8 zu intergireren hier zum Ausdruck gebracht und heute bin ich schon wieder sehr überrascht was ich da am Building Windows 8 Blog so zu lesen bekomme.
NTFS bekommt einen Nachfolger: ReFS
Wir haben ja über die letzten Jahre immer wieder gehört, dass NTFS endlich einen zeitgemäßen Nachfolger erhalten soll, aber irgendwie haben sich diese Gerüchte immer wieder im Sand verlaufen. Jetzt scheint es aber so als würde mit Windows 8 wirklich das große neue Dateisystem kommen welches NTFS ablöst.
Das wurde ja auch Zeit wenn man bedenkt, dass NTFS erstmals mit Windows NT 3.1 eingeführt wurde und das war im Juli 1993. Zwar wurde es immer weiterentwickelt aber die aktuelle Version kam mit Windows XP im Oktober 2001 und das ist auch schon eine ganz schön lange Zeit her.
Wenn man hier das aktuelle Dateisystem der meisten gängigen Linuxdistributionen EXT4 betrachtet so ist dieses erst im Dezember 2008 als stabile Version erschienen und ist somit um ein einiges jünger.
Hat sich die lange Zeit gelohnt?
Es ist wohl noch zu früh um darüber zu urteilen ob ReFS gut oder schlecht ist, aber es klingt zumindest recht gut. Das erste Feature was ich ansprechen möchte ist zwar von anderen Dateisystemen bereits bekannt aber dennoch ist es schön zu sehen, dass es nun auch mit Microsofts neuem FS möglich ist. Ich spreche von Storage-Virtualisierung.
Das Virtualisierung ist hierbei auf sogenannten Storage Pools und Storage Spaces aufbaut. Ein Storage Pool ist eine logische Zusammenfassung von physische Festplatten und Storage Spaces stellen aus dem so entstandenem Speicherplatz virtuelle Laufwerke zur Verfügung. Die Daten werden somit auf mehrere Laufwerke verteilt. Wie die Daten gegen Ausfälle einzelner Platten gesichert werden sollen ist durch den Benutzer konfigurierbar.
Der zweite Punkt betrifft eher die Ausfallsicherheit. ReFS steht für “Resilient File System” was so was Ähnliches wie “unverwüstliches Dateisystem” bedeutet. Diesem Anspruch will man mittels Mechanismen erfüllen die auftretende Fehler am Dateisystem automatisch korrigieren und die es ermöglichen die Integrität der Daten zu verifizieren ohne, dass das Volume für eine Prüfung (zB. CheckDisk) außer Betrieb genommen werden muss.
Wie das genau funktionieren soll entnehmt ihr besten dem Originalartikel.
Tags: dateisystem, ntfs, refs, windows 8





Bruno Hautzenberger
